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Двухполюсный автоматический выключатель 25 ампер кривая отключения С 4,5кА RS4
IP20
Ratgeber zur Auswahl
Der Leitungsschutzschalter schützt das Kabel, nicht das Gerät: Deshalb richtet sich sein Nennstrom nach dem Querschnitt der Leitung, nicht nach der Leistung des Verbrauchers. Unten finden Sie die Charakteristiken B, C und D, eine konservative Tabelle „Querschnitt – Schutzschalter“ für Kupferleitungen, FI-Schutzschalter 30 mA für Feuchträume und ein Beispiel für einen Wohnungsverteiler.
Ein Leitungsschutzschalter unterbricht den Stromkreis in zwei Fällen: bei Überlast (der Strom liegt längere Zeit etwas über dem Nennwert – der thermische Auslöser spricht innerhalb von Minuten an) und bei Kurzschluss (der Strom ist um ein Vielfaches höher – der elektromagnetische Auslöser spricht innerhalb von Millisekunden an). Beide schützen die Kabelisolierung vor Überhitzung und Brand. Das Gerät hinter dem Schutzschalter schützt seine eigene Sicherung oder Elektronik.
Auf dem Gehäuse: C16 – Charakteristik C, Nennstrom 16 A; 4500 oder 6000 – Schaltvermögen in Ampere, also der größte Kurzschlussstrom, den der Schutzschalter abschaltet, ohne zerstört zu werden; 1P/2P/3P – Anzahl der Pole. Für Wohnungen und Büros genügen in der Regel 4,5 kA; näher an der Trafostation und in Industrieverteilern nimmt man 6 kA und mehr.
| Charakteristik | Unverzögerte Auslösung | Einsatz |
|---|---|---|
| B | 3–5 × In | Beleuchtung, Steckdosen ohne Motoren, lange Leitungen und Netze mit niedrigem Kurzschlussstrom (Dorf, Leitungsende) |
| C | 5–10 × In | Standard für Wohnungen, Büros und Läden mit gemischter Last: Kühlschrank, Staubsauger, Werkzeug |
| D | 10–20 × In | Motoren, Kompressoren, Transformatoren, Schweißgeräte – hohe Anlaufströme |
Die Charakteristik beeinflusst den Überlastschutz nicht – der thermische Teil ist gleich. Sie bestimmt nur, bei welcher kurzzeitigen Stromspitze der Schutzschalter sofort abschaltet. C funktioniert auch an einer Beleuchtungsleitung, aber B schaltet einen Kurzschluss dort schneller ab, wo der Kurzschlussstrom gering ist.
Es gilt eine Regel: Der Nennstrom des Schutzschalters ist nicht höher als die zulässige Dauerstrombelastbarkeit des Kabels. Für Kupferleiter in einer typischen Wohnungsinstallation (Unterputzverlegung, mehrere Kabel nebeneinander, Temperatur bis 30 °C) gelten die konservativen Werte unten. Sie entsprechen der bewährten Praxis nach PUE (ukrainische Errichtungsbestimmungen für Elektroanlagen); für ein einzelnes, offen verlegtes Kabel ist der zulässige Strom höher, den Nennstrom des Schutzschalters erhöht man aber erst nach einer Berechnung.
| Querschnitt Kupferleiter | Schutzschalter | Ungefähre Last, 220 V | Typische Leitungen |
|---|---|---|---|
| 1,5 mm² | 10 A | bis 2,2 kW | Beleuchtung, Lüftung. 16 A an 1,5 mm² kommt vor, ist aber die Grenze – wir raten davon ab |
| 2,5 mm² | 16 A | bis 3,5 kW | Steckdosen, Waschmaschine, Boiler bis 3 kW, Klimagerät |
| 4 mm² | 25 A | bis 5,5 kW | Kochfeld bis 5 kW, Backofen, Durchlauferhitzer |
| 6 mm² | 32 A | bis 7 kW | Elektroherd, leistungsstarkes Kochfeld, Einspeisung einer kleinen Wohnung |
| 10 mm² | 40 A | bis 8,8 kW | Einspeisung einer Wohnung oder eines Hauses (nach zugeteilter Anschlussleistung) |
Ein Aluminiumleiter verträgt weniger Strom: Für denselben Schutzschalter nimmt man den nächstgrößeren Querschnitt. Lange Leitungen über 25–30 m prüft man auf Spannungsfall: Liegt er über 3–5 %, wird der Querschnitt unabhängig vom Strom vergrößert.
Der FI-Schutzschalter (RCD) reagiert auf Fehlerstrom – gegen Erde oder durch einen Menschen – und schaltet die Leitung innerhalb weniger zehn Millisekunden ab. Gegen Überlast schützt er nicht, deshalb wird er mit einem Leitungsschutzschalter kombiniert oder durch einen FI/LS-Schalter ersetzt, der beide Funktionen in einem Modul vereint.
Der Nennstrom des FI-Schutzschalters darf nicht kleiner sein als der des vorgeschalteten Leitungsschutzschalters: hinter einem C25 ein FI mit 25 oder 40 A. An der Beleuchtungsleitung ist ein FI nicht Pflicht, schadet aber nicht.
Den Hauptschutzschalter wählt man nach zugeteilter Anschlussleistung und Einspeisekabel, die Schutzschalter der Stromkreise eine oder zwei Stufen kleiner, damit bei einem Kurzschluss in einer Steckdose nur deren Stromkreis abschaltet und nicht die ganze Wohnung. Das Spannungsrelais sitzt direkt hinter dem Hauptschutzschalter: Es schaltet alles ab, wenn die Spannung über 250–260 V steigt oder unter 170–190 V fällt, und schaltet mit Verzögerung wieder ein. Ein modulares Schütz schaltet leistungsstarke Leitungen auf das Signal von Zeitschaltuhr, Taster oder Relais: Hallenbeleuchtung, Boiler nach Zeitplan, Last am Wechselrichter.
Jeder Stromkreis bekommt einen eigenen Schutzschalter und ein eigenes Kabel. Legen Sie Beleuchtung und Steckdosen nicht auf eine Leitung: Wenn ein Schutzschalter auslöst, soll das Licht an bleiben.
| Stromkreis | Kabel | Schutzschalter | FI-Schutz |
|---|---|---|---|
| Einspeisung | 10 mm² | C40 2P | Brandschutz-FI 63 A 300 mA (selektiv), Spannungsrelais 63 A |
| Beleuchtung | 1,5 mm² | B10 oder C10 1P | – |
| Steckdosen Zimmer und Flur | 2,5 mm² | C16 1P | 40 A 30 mA, gemeinsam mit der Küche |
| Steckdosen Küche | 2,5 mm² | C16 1P | 40 A 30 mA |
| Waschmaschine und Bad | 2,5 mm² | C16 1P | FI/LS-Schalter 16 A 30 mA |
| Boiler | 2,5 mm² | C16 1P | FI/LS-Schalter 16 A 30 mA |
| Kochfeld | 6 mm² | C32 2P | FI/LS-Schalter 32 A 30 mA |
| Klimagerät | 2,5 mm² | C16 1P | – |
Insgesamt rund 19 Teilungseinheiten (TE): Ein Verteiler mit 24 TE lässt Reserve für künftige Stromkreise. Montage und Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft mit Zulassung; diese Tabelle hilft, die Spezifikation aufzustellen und mit ihr dieselbe Sprache zu sprechen.
Technische Berechnung
Leistung, Netz und Leitungslänge eingeben – Sie erhalten Bemessungsstrom, Nennstrom des Schutzschalters, Kupferquerschnitt und Spannungsfall.
Richtwerte: Kupfer in Wand oder Rohr, cos φ 0,95, Charakteristik C, Spannungsfall bis 5 % für Kraftstromleitungen und bis 3 % für Beleuchtung. Die endgültige Auswahl erfolgt nach Projekt und den Errichtungsbestimmungen (PUE) unter Berücksichtigung von Verlegeart und Temperatur.
Über 125 A ist das bereits ein Hausanschluss oder eine Hauptleitung. Senden Sie uns die Parameter – wir stellen die Ausrüstung für das Projekt zusammen.
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Ratgeber zur Auswahl

Die Berechnung der Ersatzstromversorgung beruht auf vier Zahlen: Lastleistung, Anlaufstrom, benötigte Stunden und Systemspannung. Unten finden Sie eine Tabelle typischer Verbraucher, Formeln für Wechselrichter und Batterie in Wh und Ah bei 12, 24 und 48 V, einen Vergleich von LiFePO4 mit Gel und ein Beispiel für eine Wohnung über 8 Stunden.
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Die Beleuchtung einer Halle oder eines Lagers berechnet man nach der Norm in Lux, nicht nach „Watt pro Meter“. Unten finden Sie typische Normwerte nach DBN V.2.5-28 (ukrainische Baunorm für Beleuchtung), das Wirkungsgradverfahren mit Formel, die Leuchtenwahl nach Deckenhöhe, Anforderungen an IP und IK und eine Beispielrechnung für ein Lager 30 × 18 m mit 8 m Deckenhöhe.
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